Schlaganfall-Prävention

Risikofaktor Bewegungsmangel

By Dezember 15, 2020 Februar 14th, 2021 No Comments

Die Schreibtischarbeit, mit dem Auto zur Arbeit, langes Sitzen vor dem Computer oder Fersehabende auf der Couch. Viele von uns sitzen zu viel und bewegen sich zu wenig. Dies kann gefährliche Folgen nach sich ziehen. Studien zeigen, dass zu wenig Bewegung das Auftreten chronischer Krankheiten begünstigt. Dies gilt besonders für Herz-Kreislauferkrankungen, Typ 2 Diabetes und die Entstehung von Arteriosklerose.
Die Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe beschreibt das erhöhte Risiko wie folgt:

Muskelaufbau: Auch das Herz ist ein Muskel, der trainiert werden muss. Wird das Herz nicht ausreichend gefordert, verliert es seine Leistungsfähigkeit.

Blutdruck: Menschen, die sich wenig bewegen, haben häufiger Bluthochdruck. Damit steigt auch das Schlaganfallrisiko.

Diabetes Typ 2: Früher „Altersdiabetes“ bekannt, betrifft die Krankheit aufgrund des Lebensstils immer mehr jüngere Menschen. Bewegung und Gewichtsabnahme sind die beste Therapie – auch, um Schlaganfälle zu verhindern.

Viel körperliche Aktivität und Sport halten uns fit. Bewegung trainiert unsere Muskeln und Gefäße und der Körper wird beim Sport mehr mit Sauerstoff versorgt. Dies macht die Gefäße elastisch. Besonders Ausdauersport reguliert den Zuckerstoffwechsel und senkt Blutdruck und Cholesterinwerte. Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, empfiehlt mindestens 150 Minuten/Woche Bewegung mit moderater Intensität (z.B. 30 Minuten Bewegung an fünf Tagen in der Woche).
Beim Sport ist es wichtig, dass es keine Höchstleistungen sein müssen. Geeignete Sportarten könnten sein: Fahrradfahren, Walking, Schwimmen, Joggen oder ein Herz-Kreislauftraining im Sportstudio. Grundsätzlich lässt sich folgende Aussage treffen: Passen Sie die Sportart und die Intensität Ihrer Gesundheit an. Vor allem sollte Ihnen die ausgewählte Sportart Spaß machen!

(Quelle: Inhaltsauszüge Stiftung deutsche Schlaganfallhilfe => www.schlaganfall-hilfe.de / WHO =>www.who.int)

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